Ausfall in ADAC GT Masters
22. September 2009, 20:59 Uhr

Ausfall für Buchbinder-Porsche
Bei den Läufen 11. und 12. der ADAC GT Masters half Jörg van Ommen am vergangenen Wochenende (18. bis 20. September 2009) als Teamchef im Team Buchbinder Rent-a-Car by emotional engineering aus.
“Sven Schnabl ist mit dem Porsche Carrera Cup in Barcelona unterwegs und hat mich gefragt, ob ich aushelfen könne“, so der zweifache DTM-Vizemeister.
In der ADAC GT Masters setzt das Team Buchbinder Rent-a-Car by emotional engineering einen Porsche GT3 Cup ein. Piloten waren am Sachsenring der zweifache Bob-Olympiasieger Christoph Langen und der Chefredakteur der Fachzeitung sport auto, Horst von Saurma-Jeltsch.
Beim freien Training auf der 3,645 Kilometer langen Berg- und Talbahn, die auch gerne als „kleine Nordschleife“ bezeichnet wird, erarbeitete man sich ein Setup für das Qualifying am frühen Samstagmorgen.
Doch das Comeback von Christoph Langen in der starken Sportwagenserie war in Rennen 1 am Samstag leider schon nach wenigen hundert Metern beendet, als der Buchbinder-Porsche in einen heftigen Unfall mit dem Mühlner-Posche (#2) und dem zweiten Rosberg-Audi ((#15) verwickelt wurde.
“Aus der Staubwolke tauchte der andere Porsche wie ein Geisterfahrer vor mir auf. Das war Horror. Um einen Frontalaufprall zu verhindern, habe ich nach rechts gelenkt. Ich hatte aber keine Chance mehr. Es hat einen riesigen Schlag getan, dann war mein Porsche Schrott”, beschreibt der achtfache Weltmeister seine Schrecksekunde der er unverletzt entkam.
“Das ist natürlich sehr ärgerlich”, so Jörg van Ommen. “Aber da konnte Christoph Langen absolut nichts dafür. Es war ein relativ unspektakulärer Unfall mit spektakulären Folgen. Das Auto sieht nicht so schlimm aus, auf der linken Seite ist es bis zum Kofferraumdeckel wegrasiert. Das wäre zu reparieren. Bei dem Aufprall an einer Stelle, in der man bis zu 200 Stundenkilometer schnell ist, hat unser Porsche aber einen so schweren Schlag auf das linke Hinterrad bekommen, dass sich das ganze Auto in sich verschoben hat. Damit ist nichts zu retten.”
Somit konnte der Porsche bei Rennen 2 nicht mehr starten und Horst von Saurma-Jeltsch musste seine Rennpremiere verschieben.

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